Lidstraffung

Die Augen sind das Sinnesorgan, welches mit Abstand die meiste Datenflut unserer Wahrnehmung zugetragen bekommt und zum Gehirn zur weiteren Verarbeitung übermittelt. Es ist aber auch das ausdrucksstärkste Sinnesorgan, da wir ja auch über die Augen Kontakt aufnehmen; sei es beim Grüßen eines anderen Menschen, sei es bei einem Vortrag in größerer Runde oder sei es in der Partnerschaft, beim Flirten etc.

Ein offener strahlender Blick wirkt immer freundlich, aufgeschlossen, aufgeweckt und dynamisch – ein verschlossener Blick mit häng- enden Lidern oder aufgequollenen Tränensäcken wirkt mürrisch, depressiv, verschlossen, adynamisch und müde.

Da bei der Betrachtung eines anderen Menschen der Blick immer zuerst zur Augenpartie wandert, hat diese Region auch in der ästhetischen Chirurgie einen besonderen Stellenwert.

Wie die gesamte Haut des Menschen unterliegen auch die Augenlider einem Alterungsprozeß, der sogar hier besonders ausgeprägt ist durch die lebenslange Einwirkung von UV-Licht, besonders aber auch durch die unaufhörlichen Bewegungen die die Augen und Lider durchführen. Letztlich ist im Lidbereich die Haut besonders dünn und auch die Bindegewebsfasern sind deutlich geringer ausgeprägt, als dies an anderen Körperpartien der Fall ist.
Häufig entstehen zusätzlich noch Lücken in der Muskulatur des Auges und es schiebt sich Fettgewebe aus der Augenhöhle nach vorne in den Lidbereich. Diese sog. „Fatpads“ unterliegen einer besonderen Oedemneigung, sorgen im Oberlidbereich für schwere, verquollene Augen und im Unterlidbereich für die sog. „Tränensäcke“. Auch immer mehr Männer verjüngen ihr Aussehen durch einen solchen Eingriff.

Für die Oberlidstraffung wird immer eine Schnittführung in der natürlichen Augenumschlagsfalte gewählt, so daß hier nach dem Entfernen der überschüssigen Haut und des evtl. vorhandenen vorgequollenen Fettgewebes keine sichtbare Narbe zurückbleibt. So kann auch eine genau planbare Anhebung des Lides erfolgen und auf Wunsch auch die Lidform variiert werden.

Im Bereich des Unterlides kann sowohl von Seiten der Bindehaut (transconjunctival) oder aber auch von außen durch einen Schnitt unterhalb der Wimpern-Kante (transcutan) Zugang zu den entsprechenden Gewebsschichten gefunden werden, wobei hier oft nur wenig Haut, dafür aber deutlich mehr Fettgewebe entnommen werden muss. So kann ein anspruchsvolles ästhetisches Ergebnis mit jugendlicher Ausdruckskraft erreicht werden.

 

Operationsdauer: 1 Stunde – ambulant durchführbar
Anästhesie: Dämmerschlaf und örtliche Betäubung
Rückkehr in den
Alltag:
nach 3-6 Tagen
Kosten: 1.400,- Euro für Ober- oder Unterlider ; zus. 2.500,- Euro