Brustverkleinerung

Sehr üppige Brüste können eine starke psychische Belastung für die betroffenen Frauen darstellen, aber auch rein physisch sind sie oft ein Hindernis bei Sport, Freizeitaktivitäten, Kleiderauswahl und können auch nicht selten körperliche Beschwerden nach sich ziehen durch den lebenslangen Zug im Bereich der Halswirbelsäule und Nackenmuskulatur.

Eine Korrektur-Operation kann in diesen Fällen sehr helfen das Aussehen zu verbessern und evtl. verlorenes Selbstwertgefühl zurückzugewinnen. Um die Brust zu verkleinern, muß einerseits Drüsen- und Fettgewebe aus dem Brustkörper entfernt werden, andererseits durch das danach verringerte Volumen muß auch der Hautmantel der Brust verkleinert werden.

Die Schnittführung der Operation hängt ab von der gewählten Operationstechnik, der Brustgröße, dem vorhandenen Brustvolumen, der Breite der Brustbasis und der individuellen Hautbeschaffenheit. In der Regel verläuft der Schnitt um die Brustwarze herum und senkrecht nach unten zur Brustumschlagsfalte. Bei umfangreicheren Verkleinerungen ist zusätzlich ein in der unteren Brustumschlagsfalte querverlaufender Schnitt von Nöten. Gewebe und Haut werden aus dem unteren Bereich der Brust entfernt. Man sollte sich nicht prinzipiell einer möglichst narbensparenden Operationstechnik anvertrauen, da hiermit nicht immer eine optimale Brustform zu erzielen ist.

Es ist oft besser, eine etwas breitere Narbe in Kauf zu nehmen und dafür einen wohlgeformten proportionierten Busen zu haben. Schließlich blassen die Narben der Operation bereits nach wenigen Monaten ab und es bleibt oft nur ein dünner Strich zurück, der einem unwissenden Betrachter nicht auffallen wird. In jedem Fall wird der Operateur versuchen die unvermeidbaren Schnitte so klein und unauffällig als möglich zu halten, so daß sie selbst von einem knappen Bikini verdeckt sind.

Die Verhaltensmaßregeln sind die gleichen wie bei einer Bruststraffung oder Brustvergrösserung.

 

Operationsdauer: 2 Stunden (je nach Technik)
Anästhesie: Vollnarkose
Klinikaufenthalt: 1 Tag
Rückkehr in den
Alltag:
nach 3-8 Tagen
Kosten: 3.000,- bis 5.000,- Euro