Bruststraffung

Bei einer Bruststraffung geht es darum, eine durchhängende Brust wieder neu zu formen und nach oben zu verlagern. Hierzu muß immer überschüssige Haut entfernt werden, meistens auch die Brustbasis verschmälert und der Brustdrüsenkörper neu modelliert werden. Häufig wird auch ein überdehnter Warzenhof verkleinert um ästhetisch in das Bild der neuen Brustform eingepaßt zu sein. Prinzipiell kann ein Lifting der Brust erfolgen:

    • Nur durch Implantateinlage, da hierbei bereits durch die Einbringung zusätzlichen Volumens in den vorhandenen Hautmantel eine deutliche Hebung dieses Hautmantels erfolgt.
    • Durch ausschließliche Resektion von Haut und eine Höherverlagerung des vorhandenen Drüsenkörpers. Gerade bei Fällen, in denen noch ausreichend eigenes Drüsengewebe vorhanden ist, welches nur der Schwerkraft entsprechend abgesunken ist, ist dies eine sinnvolle Methode (zumal die Brust druch die Höhenverlagerung des Drüsen- gewebes und die straffere Haut auch deutlich voluminöser wirkt).
    • Als Kombination beider Methoden, d.h. Straffung der Haut einerseits und gleichzeitig aber Einlage eines Implantatkissens zur Volumenvermehrung.

Die Art der Vorgehensweise hängt einerseits natürlich besonders von den Vorstellungen der Patientin über ihren neuen Busen, andererseits auch von den bestehenden Gegebenheiten, der Elastizität der Haut, dem Anteil des vorhandenen Drüsengewebes, der Stärke der Ptose (d.h. des Durchhängens der Brust) und anderen Faktoren ab. In einem ausführlichen, sehr persönlichen Gespräch müssen die Vorstellungen der Patientin mit dem medizinisch-operativ möglichen Resultat in Bezug gesetzt werden und durch den Operateur der optimale Weg zu einem neuen, straffen, ästhetischen Busen gewählt werden. Die Verhaltensmaßregeln sind die gleichen wie bei der Brustvergrößerung.

 

Operationsdauer: 1-3 Stunden (je nach Technik)
Anästhesie: Vollnarkose
Klinikaufenthalt: 1 Tag
Rückkehr in den
Alltag:
nach 3-8 Tagen
Kosten: 3.000,- bis 5.000,- Euro (je nach Vorgehensweise)